Meridiantafel für Akupressur und Akupunktur beim Hund

Akupunkturtafeln und Meridiankarten sind die Grundlage, um Hunde mit Akupunktur oder Akupressur behandeln zu können. Alle Akupunkturpunkte liegen auf Leitbahnen, den sogenannten Meridianen. Hier findest du Punkttafeln und Meridiankarten für Hunde. Sie werden dir dabei helfen, die Akupressurpunkte zu finden und die wichtigsten Funktionen der Punkte zu lernen.

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Akupunkturpunkte und Meridiane

Alle Akupunkturpunkte befinden sich auf Meridianen. Das Konzept der Meridiane spielt in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) eine bedeutende Rolle. Sie werden als Leitbahnen betrachtet, die den störungsfreien Fluss von Energie (Qi) durch den Körper gewährleisten. Der konstante und reibungslose Qi-Fluss ist essenziell, um den Körper in Balance, und alle Körperfunktionen aufrecht zu halten. Störung des Qi-Flusses führen zu Störungen der Körperfunktionen und zu Schmerzen.

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Der Milzmeridian des Hundes

Die Meridiane einfach lernen

In der Chinesichen Medizin werden Meridiane als Leitbahnen verstanden, die gemeinsam ein Netz bilden, durch das die Körperenergie (Qi) zirkuliert. Alle Akupressurpunkte die wir uns anschauen werden sind auf einem dieser Meridiane lokalisiert. Insgesamt existieren 12 Meridianpaare, jeweils einer auf jeder Körperseite und 2 außerordentliche Meridiane, die auf der Körpermittel verlaufen, einer auf bauchseitig und einer über die Rückenlinie.

Klicke auf den Meridian um zur Punkttafel zu gelangen.

Meridian NameAbkürzung
LungeLU
DickdarmDI
MilzMP
MagenMA
HerzHE
Dünndarm
PerikardPE
Dreifacher Erwärmer3E
LeberLE
GallenblaseGB
NiereNI
HarnblaseBL

Akupunkturtafeln als PDF zum Download

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Du möchtest mehr über Akupressur lernen? Dann sind unsere Meridiankarten mit allen 12 Meridianen des Hundes der perfekte Einstieg. In dem kompakten eBook findest du alle wichtigen Akupressurpunkte des Hundes samt Bildern von ihrer Lage und Beschreibungen ihrer Funktion. Also starte am beste gleich jetzt los!

Was ist Akupressur?

Unter Akupressur versteht man die manuelle Stimulation bestimmter Punkt auf der Körperoberfläche. Diese Punkte, auch Akupressurpunkte oder Druckpunkte genannt, sind auf den Meridianen angeordnet. Durch jahrtausendelange Beobachtung konnte die Traditionelle Chinesichen Medizin (TCM) den Akupressurpunkten bestimmte Wirkungen auf den Körper zuordnen. Dies kann zum einen das Auflösen von lokalen Blockaden des Energiefluss (Qi Fluss) bei Verspannungen oder anderen orthopädischen Beschwerden sein. Zum anderen kann auch Einfluss auf komplexe Körpersysteme wie das Schmerzempfinden, das Immunsystem oder den Blutkreislauf genommen werden.

Zusätzlich zu ihrer heilenden Wirkung wird der Akupressur auch präventive Wirkung zugesprochen. Sie eigenen sich daher ganz hervorragend als einfache Maßnahme für Hundebesitzer, um ihren vierbeinigen Liebling fit und gesund zu erhalten.

Wie kann ich Akupunkturpunkte bei meinem Hund behandeln?

Akupunkturpunkte können auf unterschiedliche Weisen stimuliert werden. Ausgebildete Tierakupunkteure benutzen meist Nadeln oder spezielle Therapielaser für die Behandlung. Allerdings kann auch eine gezielte Massage des Akupunkturpunkts die gewünschte Wirkung herbeiführen.

Jeder Hundebesitzer kann in kurzer Zeit ganz einfach lernen, den eigenen Hund mit Akupressur zu behandeln. Unser Guide für Hundeakupressur (in englischer Sprache) enthält alle nötigen Informationen, die du für die erste Behandlungssession mit deinem Vierbeiner benötigst.

Für welche Krankheiten wird Akupressur beim Hund eingesetzt?

Die Akupressur kann beim Hund für eine Vielzahl an Erkrankungen eingesetzt werden. Doch bevor ich im Detail auf die häufig behandelten Krankheitsbilder eingehe, möchte ich noch eine Sache unterstreichen: Eines der wichtigsten Merkmale der Traditionellen Chinesischen Medizin ist ihr präventiver Charakter. Mit anderen Worten kann ein Hund auch als Präventionsmaßnahme von einem in der TCM ausgebildeten Therapeuten untersucht werden. Sollten Imbalancen gefunden werden, können diese dann sofort behandelt und so schlimmeren Erkrankungen vorgebeugt werden.

Probleme, die beim Hund häufig mit Akupressur behandelt werden:

  • Arthrose ist eine der häufigsten Einsatzgebiete der Akupunktur beim Hund und ist als wirkungsvolle Ergänzung zu Schmerzmitteln und anderen Maßnahmen geeignet.
  • Schmerzen: vor allem bei Arthrose, Bandscheibenbeschwerden, aber auch bei Schmerzen anderer Ursache.
  • Rückenbeschwerden, wie Spondylosen oder Bandscheibenprobleme.
  • Hautprobleme und Juckreiz, der nicht durch Parasiten bedingt ist.
  • Allergien 
  • Otitis
  • Prophylaxe, vor allem bei Sporthunden, um Muskelverspannungen und andere Imbalancen zu lösen.
  • Bei Erkrankungen des VerdauungsapparatsAtmungsapparats oder Herz-Kreislauf-Systemen.
  • Und einige mehr. Sprich bei Bedarf deinen Tierarzt darauf an, ob im Einzelfall eine Behandlung mit Akupunktur zur Unterstützung der Therapie möglich und sinnvoll ist.

Übrigens kann man auch Katzen mit Akupressur behandeln! Hier findest du einen ausführlichen Artikel zur Akupressur für Katzen.

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