Rheuma bei Hunden: Früherkennung und innovative Behandlungsansätze im Fokus

Es ist möglich, dass Rheuma auch bei Hunden auftreten kann. Wenn es frühzeitig erkannt wird und die Behandlung gezielt angegangen wird, stehen die Chancen für eine positive Entwicklung bei einer rheumatischen Arthritis in der Regel recht gut. Allerdings können sich bei versäumter Behandlung schweren Schäden an den Gelenken entwickeln.

Rheuma kann große Schmerzen beim Hund hervorrufen

In diesem Artikel besprechen wir, was Rheuma beim Hund ist und wie du es erkennen kannst. Wichtig ist: Die Erkrankung ist sehr selten und sollte nicht mit Arthrose verwechselt werden.

Rheuma beim Hund – eine seltene Erkrankung

Rheuma beim Hund bezieht sich auf eine Gruppe von extrem selten vorkommenden entzündlichen Erkrankungen des Bewegungsapparates. Dabei kommt es zum Auftreten einer Arthritis, einer schmerzhaften Entzündung in den Gelenken.

Die genauen Ursachen sind nicht vollständig verstanden, aber Autoimmunreaktionen und andere Faktoren können eine Rolle spielen. Symptome sind Schmerzen, Schwellungen, Steifheit und Bewegungseinschränkungen. Die Behandlung zielt darauf ab, Schmerzen zu lindern, Entzündungen zu reduzieren und die Lebensqualität des Hundes zu verbessern.

ACHTUNG: Viel häufiger als Rheuma kommt beim Hund Arthrose vor. Die Schmerzhafte Gelenkerkrankung zeichnet sich durch eine sehr ähnliche Symptomatik aus. Mehr zum Thema Arthrose findest du hier.

Ursachen von Rheuma beim Hund

Die genauen Ursachen von Rheuma beim Hund, auch rheumatoider Arthritis genannt, sind noch nicht vollständig verstanden. Es wird angenommen, dass wie bei anderen Autoimmunerkrankungen das Immunsystem des Hundes fälschlicherweise körpereigene Gewebe, in diesem Fall die Gelenke, angreift. Dies führt zu Entzündungen, Schwellungen und Schäden an den Gelenken.

Folgende Faktoren werden mit der Entstehung von rheumatoider Arthritis beim Hund in Verbindung gebracht:

  1. Genetische Veranlagung: Es wird angenommen, dass bestimmte genetische Faktoren die Anfälligkeit für Autoimmunerkrankungen wie rheumatoide Arthritis beeinflussen können. Bestimmte Hunderassen können anfälliger sein als andere.
  2. Immunsystem: Ein gestörtes Immunsystem kann eine wichtige Rolle bei der Entwicklung von Autoimmunerkrankungen spielen. Bei Hunden mit rheumatoider Arthritis könnte das Immunsystem des Hundes körpereigene Gewebe als fremd erkennen und angreifen.
  3. Umweltfaktoren: Es wird vermutet, dass Umweltfaktoren wie Infektionen oder Exposition gegenüber bestimmten Substanzen die Entwicklung von Autoimmunerkrankungen beeinflussen könnten.

Allerdings ist es wichtig anzumerken, dass die genauen Ursachen von Rheuma beim Hund weiterhin Gegenstand der Forschung sind.

Welche Symptome ruft Rheuma beim Hund hervor?

Rheuma beim Hund kann eine Vielzahl von Symptomen hervorrufen, die von schwerwiegender Beeinträchtigung bis zu subtilen Anzeichen reichen. Diese Vielfalt spiegelt sich in verschiedenen Formen von Rheuma wider. Einige häufige Symptome sind:

Beachte, dass die Symptome denen von Arthrose sehr ähnlich sind und daher auch an diese Erkrankung als Auslöser gedacht werden sollte!

  1. Schwierigkeiten beim Aufstehen: Ein Hund mit Rheuma kann Schwierigkeiten haben, aufzustehen oder sich hinzulegen. Dies kann auf Schmerzen und Steifheit in den Gelenken hinweisen.
  2. Lahmheit: Die Lahmheit kann von leicht bis stark variieren. Der Hund kann hinken oder das betroffene Bein weniger belasten.
  3. Gelenkschwellungen: Geschwollene Gelenke sind ein häufiges Anzeichen für Gelenkentzündungen, die mit Rheuma einhergehen können. Diese Schwellungen können massiv sein und die Bewegungsfreiheit des Hundes einschränken.
  4. Steifheit: Rheuma kann zu allgemeiner Steifheit führen, insbesondere nach Ruhephasen oder nach dem Aufwachen.
  5. Verhaltensänderungen: Ein Hund mit Schmerzen kann Verhaltensänderungen zeigen, wie zum Beispiel vermehrte Ruhe, Unwilligkeit, Aktivitäten nachzugehen, oder Reizbarkeit.
  6. Eingeschränkte Beweglichkeit: Der Hund könnte sich weniger agil zeigen und Schwierigkeiten haben, Treppen zu steigen, zu rennen oder zu springen.
  7. Appetitverlust: Schmerzen und Unwohlsein können den Appetit des Hundes beeinflussen, was zu einem Appetitverlust führen kann.
  8. Fieber: Bei einigen Formen von rheumatischen Erkrankungen kann Fieber auftreten, was auf eine Entzündungsreaktion im Körper hinweisen kann.

Es ist wichtig anzumerken, dass Rheuma beim Hund viele Gesichter haben kann, wie von Ihnen erwähnt. Die Vielfalt der Symptome ergibt sich aus den unterschiedlichen Formen von rheumatischen Erkrankungen.

Wie wird Rheuma beim Hund behandelt?

Die Behandlung eines rheumatoiden Arthritis beim Hund zielt darauf ab, das entzündliche Geschehen in den Griff zu bekommen. Dazu wird in der Regel zu entzündungshemmenden Medikamenten wie Cortison und anderen Immunsuppressiva gegriffen.

Zusätzlich wird in vielen Fällen im weiteren Krankheitsverlauf eine Behandlung nötig, um die sekundär entstandene Arthrose zu behandeln.

Diese Therapie hat folgenden Ziele:

  • Schmerzhemmung durch gängige Entzündungshemmer, die nur vom Tierarzt verschrieben werden dürfen.
  • Anpassung der Umgebung, sodass sich dein Hund sicher und schmerzfrei in seiner Umwelt bewegen kann. Hierzu zählen beispielsweise Autorampen oder Treppentore, um gefährliche Bereiche für den Hund abzusperren.

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  • Supplemente, insbesondere Omega-3-Fettsäuren, können auf natürliche Weise entzündungshemmend wirken und so einen positiven Einfluss auf das Krankheitsgeschehen nehmen.

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Zusammenfassung

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Rheuma beim Hund ein facettenreiches Spektrum von entzündlichen Erkrankungen des Bewegungsapparates umfasst. Vom hochfieberhaften schwerkranken Hund bis zur leichten Lahmheit, von massiv geschwollenen Gelenken bis zu unauffälligen Gliedmaßen – die Symptome von Rheuma können variieren und sind oft subtiler Natur. Diese Vielfalt spiegelt die Komplexität dieser Erkrankungen wider.

Die Fortschritte in der Tiermedizin ermöglichen es heute, eine breite Palette von Therapieoptionen einzusetzen, von Medikamenten über Physiotherapie bis hin zu alternativen Ansätzen. Die individuellen Bedürfnisse des Hundes stehen dabei stets im Mittelpunkt.

Es bleibt zu betonen, dass eine enge Beziehung zwischen Tierarzt und Besitzer von entscheidender Bedeutung ist, um das Wohlbefinden und die Lebensfreude von Hunden, die von Rheuma betroffen sind, zu fördern. Durch gemeinsame Anstrengungen können wir sicherstellen, dass die vielen Gesichter des Rheumas beim Hund erkannt und bestmöglich bewältigt werden.

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